G´sunds

Original Steirische Kürbiskerne und Original Steirisches Kürbiskernöl

Als Knabberei und Beigabe zu Bäckereien sind Kürbiskerne nicht nur wohlschmeckend, sondern auch sehr gesund.

Einige Gründe dafür:

  • hohe Anteil an ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren
  • viel Vitamin E, Vitamin B1, B2 und B6
  • reich an Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Selen und Zink

Mögliche positive Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden:

  • vermag erhöhte Cholesterinwerte zu senken
    (Werte vom Arzt messen und kontrollieren lassen!)
  • wirkt positiv bei Herz-Kreislaufstörungen (Arzt fragen!)
  • zur Vorbeugung bzw. unterstützenden Behandlung von Prostatabeschwerden

Vitamin E (Tokoferol / Tokoferole)

Eigenschaften und biochemische Wirksamkeit:
Fettlöslich; Radikalfänger, wirkt antioxidativ, möglicherweise Zellmembranschutzwirkung, Einfluss auf Proteinsynthese und neuromuskuläres System. Schützt vor Schlaganfall und Herzkrankheiten (beugt Arteriosklerose vor), ist wichtig für die Augen. Senkt bei Nichtrauchern das Krebsrisiko.

Vitamin E auf der Haut:
Schutz vor Hautalterung durch übermässige Sonneneinstrahlung;
auch hier Radikalfängereigenschaften

Mangelerscheinungen:
Selten (der menschliche Körper hat ein Vitamin-E-Speichervermögen von rund 1 Jahr), ausserdem findet genug Aufnahme durch herkömmliche Nahrungsmittel statt.

Täglicher Bedarf eines Erwachsenen:
12 mg. Bei fortwährender Überdosierung möglicherweise vermehrt Kopfschmerzen, vielleicht auch Muskelschwäche. Bei Diabetes mellitus erhöhter Substitutionsbedarf.

Nahrungsmittel, die viel Vitamin E enthalten:
Kaltgepresste Pflanzenöle, Nüsse, Kerne (z.B.
Kürbiskerne), Getreide, Gemüse (Fenchel, Schwarzwurzeln, Grünkohl, Paprikaschoten, Avokado), Butter, Eier; Mango, Marcuja.

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Vitamin B1

Wirkung:
Regelt Verdauungsprozesse, positive Wirkung auf den Energie- und Muskelstoffwechsel; hilft mit, vor Atherosklerose zu schützen.

Empfohlene Tagesdosis:
Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung: Männer 1,3 bis 1,4 mg, Frauen 1,1 bis 1,2 mg. Bei fortwährender Überdosierung: keine negativen Auswirkungen bekannt bzw. erforscht. Bei Diabetes mellitus erhöhter Substitutionsbedarf.

Vermehrtes Vorkommen:
In Erdäpfeln; Sojabohnen; Kürbiskernen; Pfirsichen; Schweinefleisch

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Vitamin B2

Wirkung:
Radikalfänger, wirkt positiv auf die Wundheilung (Haut); Schmerzlinderung bei Kopfweh und Migräne.

Empfohlene Tagesdosis:
Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung: Männer 1,7 mg, Frauen 1,5 mg. Bei fortwährender Überdosierung: keine negativen Auswirkungen bekannt bzw. erforscht.

Vermehrtes Vorkommen:
In Milch und Milchprodukten; Hühnerfleisch; Pilzen;
Kürbiskernen; Birnen, Pfirsichen.

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Vitamin B6

Wirkung:
P
ositive Wirkung bei Hautproblemen; hilft mit, vor Atherosklerose zu schützen.

Empfohlene Tagesdosis:
Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung: Männer 1,8 mg, Frauen 1,6 mg. Bei starker Überdosierung (über 2000 mg): Nervenschädigung.  Bei Diabetes mellitus erhöhter Substitutionsbedarf.

Vermehrtes Vorkommen:
In Bananen, Leber, Fisch,
Kürbiskernen.

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Eisen

Wichtig für die Sauerstoffversorgung des Gehirns und des gesamten Organismus. Bei Eisenmangel: Müdigkeit, Schlaffheit, Konzentrationsschwächen. Bei Überdosierung Gefahr von Gewebeschädigungen (vor allem Leber, Bauchspeicheldrüse, Herz).

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Kalium

Zählt zu den Elektrolyten. Kalium (K) ist ein Alkalimetall, das in den meisten Mineralien nachzuweisen ist. Zusammen mit Natrium (Na) regelt es den Flüssigkeitshaushalt der Zellen (Osmose) sowie das Erregungsverhalten von Muskeln (besonders des Herzmuskels) und Nerven. Weiters wichtig für das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper, den richtigen Säuregrad der Verdauungssäfte und als Aktivator enzymatischer Vorgänge.

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Kalzium / Calcium

Kalzium (Calcium [Ca]) ist wichtigster Bestandteil von Knochen und Zähnen, da es dem Gewebe die Stützfunktion verleiht. Bei Kalziummangel entsteht Knochenbrüchigkeit Knochenbrüchigkeit (Osteoporose). Bewusste Ernährung mit kalziumreichen Lebensmitteln und/oder Nahrungsergänzung durch Kalziumpräparate schützt nicht nur vor Osteoporose, sondern auch vor Darmkrebs und dem prämenstruellen Syndrom.

Kalzium und Vitamin D stehen in enger physiologischer Beziehung. Den Calcium- und Vitamin-D3-Bedarf nur durch ausgewogene Ernährung zu decken, ist oft schwieriger als gedacht. Messungen haben ergeben, dass in der Praxis nur etwa die Hälfte der empfohlenen Menge erreicht wird. Mehr dazu siehe Stichwort Calcium und Vitamin D.

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Magnesium

Magnesium (Mg) wirkt im Körper als Elektrolyt. Es zählt zu den Spurenelementen. Wichtig für die Aktivierung von Zellenzymen, Stoffwechselvorgänge in Knochen, Zähnen, Sehnen und Muskeln sowie für die neuromuskuläre Reizübertragung. Mangelerscheinungen: Krämpfe, Herzrhythmusstörungen.

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Phosphor

Phosphor (P) kommt in jeder Zelle des menschlichen Körpers vor, vor allem aber – zusammen mit Kalzium (Ca) – in Knochen und Zähnen. Phosphor zählt zu den elektrolytisch wirkenden Spurenelementen im Körper.

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Selen

Personen mit zu niedrigen Selenwerten weisen ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt bzw. eine koronare Herzkrankheit auf. Normalwert für das Vorhandensein im Blut: 0,8 bis 1,8 µmol/l Serum. Täglicher Bedarf: 20 bis 100 µg (>0,05; bis 0,2 mg).

Das Spurenelement Selen wirkt im menschlichen Körper antioxidativ und schützt möglicherweise vor der Entstehung von Krebs. Wichtig für die Gesunderhaltung der Augen.

Selen wirkt regulierend auf den Zuckerstoffwechsel und unterstützt die Wirkung von Antioxidantien (wichtig auch für Diabetiker; siehe dazu das Stichwort Diabetes mellitus).

Während über die Atemwege aufgenommener Selenstaub für den Menschen schädlich sein kann, besteht bezüglich einer Selen-Überdosierung durch Nahrung kaum eine Gefahr.

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Zink

Zink ist wichtig für die Wundheilung, Haut, Haare, Nägel sowie die insulinregulierten Stoffwechselaktivitäten (siehe auch Stichwort Diabetes mellitus); Zink stabilisiert die Zellmembranen, aktiviert Enzyme, beruhigt die Nerven und wird für die Gesunderhaltung der Augen benötigt. Als Mangelerscheinungen können in Erscheinung treten: Abfall des Testosteronspiegels, Haarausfall, dünne und kraftlose Haare, verzögerte Wundheilung.

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Cholesterin / Cholesterinwerte / Hypercholesterinämie

Cholesterin ist eine für den menschlichen Körper notwendige, weisse, geruchlose und geschmacklose, bröckelige, wasserunlösliche, fettähnliche Substanz. Im menschlichen Körper dient es zum Aufbau von Zellwänden und wirkt unter anderem am Aufbau von Geschlechtshormonen und Nebennierenrindenhormen sowie Vitamin D und Gallensäuren mit. Es ist vor allem in Fleisch, Wurst und fetten Milchprodukten (z.B. Käse und Butter) enthalten. Die Zufuhr von Cholesterin erfolgt von aussen, also durch Zufuhr cholesterinhaltiger Nahrung, und aus "Eigenproduktion": Darm und Leber bauen aus anderen Stoffen (unter anderem Zucker) Cholesterin auf.

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Herz und Kreislauf

Regelmässiges Fitnesstraining und Ausdauertraining, gesunde Ernährung (z.B. Fischgerichte; siehe die Rezepte), ein Alltag mit möglichst wenig Stress und ein ausgewogenes Sexualleben sind die beste Garantie, dass Herz und Kreislauf bis ins hohe Alter voll funktionsfähig bleiben. Damit Sie das erreichen können, lesen Sie unsere Stichwörter zu diesem Themengebiet:

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Prostata / Prostatavergrösserung / Prostatakrebs

Bei rund der Hälfte aller Männer beginnen ab dem 40. Lebensjahr Beschwerden infolge einer vergrösserten Vorsteherdrüse (Prostataadenom, benigne Prostatahyperplasie [BHP]). Unbehandelt, nehmen die Probleme mit fortschreitendem Alter weiter zu. Da bisher noch viel zu wenig Vorsorgedenken herrscht, leiden derzeit 70 Prozent aller 60-Jährigen bzw. 90 Prozent aller 80-Jährigen unter einer Prostatahyperplasie.

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Häufiger Harndrang, Nachtröpfeln, Inkontinenz

Nimmt die Drüse an Grösse zu, drückt sie auf die Harnwege und es stellen sich folgende Symptome ein: häufiger Harndrang, schwächerer Harnstrahl, unvollständige Blasenentleerung ("Nachtröpfeln"), gegebenenfalls Dranginkontinenz, Reizung der Blasenschleimhaut, erhöhtes Risiko für Nieren- oder Blasenkrankheiten. Die Untersuchung der Prostata erfolgt über rektalen Zugang durch Tasten oder Einführen von Sichtgeräten.

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Prostata und Sexualität

Die etwa kastaniengrosse Drüse umgibt den Anfangsabschnitt der Harnröhre. Aufgabe der Prostata: Ihr dünnflüssiges, milchiges Sekret mischt sich bei einem Orgasmus dem Ejakulat bei und macht die Spermien beweglicher. Gesunde Ernährung und regelmässiger Sex (Geschlechtsverkehr, Selbstbefriedigung) senken das Risiko für Prostatakrebs.

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Die Heimat des Kürbis

Aus seiner Heimat im tropischen Amerika kam der Kürbis (cucurbita pepo) im 16 Jahrhundert über Italien zu uns, wo er heute noch sehr geschätzt wird. Die glatten, kugeligen Früchte erreichen ein beträchtliches Gewicht und messen zuweilen bis zu 50 cm im Durchmesser. Sie werden im Spätherbst geerntet.

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Wirkungsweise und Verwendung

Als Heilpflanze: Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass der Kürbis in den Schriften des Hippokates häufig angeführt wird. Und von da an kann man in allen alten und ältesten Kräuterbüchern den Kürbis immer wieder als gutes harntreibendes Mittel und die Kürbiskerne als ausgezeichnetes Bandwurmmittel empfohlen finden. So konnte es nicht ausbleiben, dass sich auch die moderne Medizin, besonders die naturheilkundliche Richtung des Kürbises annahm.

 

Als Bandwurmmittel verwendet man die Kürbiskerne folgendermaßen:
 

  • Nach einer mindestens zwölfstündigen Nahrungspause essen Kinder 200 g, Erwachsene 400 g bis 700 g geschälte, möglichst frische, gestoßene und mit Preiselbeeren oder roher Milch angemachte Kürbiskerne in drei Portionen etwa innerhalb von drei Stunden. Zwei bis drei Stunden später nimmt man ein Abführmittel, am besten zwei Eßlöffel Rizinusöl. Sonst wird kein Nahrung genossen. Am Abend kann man vorteilhaft Heringssalat essen, auch Preiselbeeren, da beides ebenfalls wurmwidrig wirkt. Ist bis zum nächsten Tag der Bandwurm nicht abgetrieben (was meistens der Fall sein wir), dann wiederholt man die Kur am folgenden Tage.
     
  • Außer den Kürbiskernen verwendet man auch das Fleisch dieser riesengroßen Früchte, die der Stolz des Gartenfreundes und Schaustücke der landwirtschaflichen Ausstellung sind , als eines unserer reizlosen, aber wirksamen harntreibenden Mittel bei Nieren- und Herzerkrankungen, die mit Wasseransammlungen einhergehen. Es sei dazu gesagt, daß für Nieren- und Herzkranke die mit Wassersucht verbunden sind, die Anwendung des Kürbis zwar eine nicht zu unterschätzende, gute Unterstützung der ärztlichen Behandlung darstellt, daß aber diese Erkrankungen in die Behandlung eines Arztes gehören. Da alle Kürbissorten nicht nur nierenwirksam, sondern auch stuhlfördend sind und blutdrucksteigernde Darmgifte entfernen, sind sie bei Verstopfungsneigung und Hämorrhoiden jederzeit angebracht.
     
  • Nicht vergessen sei, daß Kürbis bei der Herstellung von Marmeladen, besonders von Pflaumenmarmelade, mitverwendet werden sollte, um den Geschmack zu varieren und die Menge zu verdoppeln, was im Interesse einer ökonomischen Hauswirtschaft ja nur wünschenswert ist.
     

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Wir machen darauf Aufmerksam, dass die Angaben aus verschiedenen Quellen zusammengestellt wurden und keinerlei medizinische Grundlagen haben.
Kontaktieren Sie bei Krankheiten oder Gebrechen unbedingt Ihren Arzt!

 

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